Warum ich bei der Grazer Gemeinderatswahl diesmal Siegfried Nagl wähle!

Graz ist meine Geburtsstadt und mittlerweile nach langen Wanderjahren in Wien nun wieder zu meinem geliebten Lebensmittelpunkt geworden. Diese Zuneigung zu Graz und seinen Menschen hat mich 2008 dazu veranlasst, für den Gemeinderat zu kandidieren und ich hatte die Ehre, diesem Gremium eine Periode von 5 Jahren anzugehören. Obwohl ich in Deutschlandsberg meine Kindheit und Jugend verbracht habe, kann ich heute sagen: Graz ist mir zur Heimat geworden!

Den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl und mich trennt politisch viel, manche Beobachter meiner damaligen Tätigkeit im Gemeinderat würden sagen, dass uns Welten trennen. Aber bei all den Divergenzen mit Nagl in der Vergangenheit, gehören wir doch der großen bürgerlichen Mitte an. Er hat die letzten Jahre massiv an Format gewonnen und allein sein Verhalten nach der Amokfahrt in Graz war souverän und eines Stadtvaters würdig. Zudem muss man neidlos anerkennen, dass er Graz zu einer attraktiven Großstadt ausgebaut hat. Visionen braucht eine Stadt und das neue Reininghausviertel zeugt von diesem Unternehmergeist. Außerdem ist es mein absolutes und aufrichtiges Ziel, eine rot/rot/grüne-Mehrheit in Graz zu verhindern. Angesichts der jüngsten Umfragen und Nachwahlbefragungen vom Vorwahltag in Graz, droht uns genau dies. Und nachdem Siegfried Nagl laut Umfragen offensichtlich der Einzige ist, der diese links-linke Mehrheit verhindern kann, habe ich ihm nun per Wahlkarte meine Stimme gegeben! Am 5. Februar geht es um viel! Entweder regieren in Graz die Linken oder Nagl kann eine bürgerliche Mehrheit der Mitte bilden.

Gerald Grosz

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