Zur Asyldebatte

Im Rahmen der Asyldebatte steht nicht die Bekämpfung der Ursache im Mittelpunkt aller Anstrengungen sondern ausschließlich die Linderung der Symptome. Das größte Dilemma unserer Zeit ist, sich jeglichen Problems von der Auswirkung statt der Ursache zu nähern. Die politischen Eliten Österreichs und Europas sind in ihrer Geistlosigkeit vereint und beschränken sich selbst auf wenige unwesentliche Fragestellungen: Wie hoch kann man Zäune bauen? Wie verhindert man das Kentern der Schlepperschiffe im Mittelmeer? Wie viele Flüchtlingsquartiere ersetzen Zelte? Oder: Wie hoch sind die volkswirtschaftlichen Kosten der Asylunterbringung und wie kann man die Fremden am besten integrieren?
Nach den Ursachen dieser Massenflucht wird hingegen nicht gefragt, diese Ursachen spielen in den kurzsichtigen politischen Überlegungen der internationalen und nationalen Eliten vom Format der Faymanns, Mikl-Leitners, Straches und Glawischnigs keine Rolle. Auch die Bestellung des neuen Flüchtlingskoordinators Christian Konrad zeigt uns, dass es dem EU-Staat Österreich ausschließlich um Symptombekämpfung geht. Außenpolitisch ist Österreich in dieser Frage hingegen gänzlich abgetaucht.
Der größte Exporteur der Migranten ist die politisch vorsätzlich verursachte Situation am afrikanischen Kontinent. Berechenbare Despoten wurden dank unserer westlichen Außen- und Kriegspolitik durch unberechenbare, religiös motivierte Gewaltverbrecher ersetzt. Das Schreckgespenst unserer Zeit, der Islamische Staat, wurde mit unseren Steuergeldern im Rahmen der Finanzierung des sogenannten „Arabischen Frühlings“ subventioniert. Blind und dumm folgten die EU-Politiker der Nato/US-Doktrin, denselben Fehler der iranischen Revolution – der westlich orientierte Schah Reza Pahlavi wurde zugunsten der islamistischen Mullahs vertrieben – zu wiederholen. Ganz der Vorgabe, wie man mit dem Bettler am besten Stecken tauschen könnte, mussten Hussein und Gaddafi sterben, damit nun Millionen von Menschen auf bestialische Art und Weise umgebracht oder vertrieben werden können.
Der einzige Weg diese Situation zu lösen ist daher ein großangelegter militärischer Einsatz jener Länder der Nato-Hemisphäre, die diesen Wahnsinn auch verursacht haben. Denn eines sollten wir aus der Geschichte gelernt haben: Den Teufel kann man nur mit dem Beelzebub austreiben!

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