60 Jahre Römische Verträge – ein Plädoyer für Europa!

Die Geschichte trennte uns blutig, die Geografie und unser inhaltliches Fundament in einer globalisierten Welt eint uns. Wenn sich heute zur Geburtsstunde eines friedlichen Europas die Totengräber unseres Kontinents zum heuchlerischen Hochamt in Rom treffen, wird unser Europa auch diese „Epoche der intellektuellen Herabnivellierung“ überleben. Ja, es sind die, mangels Alternativen in ihre Ämter gespülten Staats- und Regierungschefs, samt ihrer inhaltslosen Entourage, die unser friedliches Staatengebilde an den Rand des Abgrunds drängen. Schuldenkrise, Brexit, Asylchaos, Terror oder Gurkenkrümmung sind die Schlagworte des allgemeinen Versagens europäischer Gremien, besetzt mit nationalen Idioten einzelner Mitgliedsstaaten. Einmal mehr werden sich Charles de Gaulle, Adenauer oder Schumann angesichts der desaströsen Politik im Grab umdrehen. Diese Gründerväter – geschunden durch Weltkriege – hatten den Rück- aber auch Weitblick zu erkennen, dass dieser gemeinsame Kontinent nur durch ein geeintes Vorgehen befriedet werden kann. Sie trugen Europa im Kopf aber auch in ihren Herzen. Aber die inhaltslosen Sonntagsreden der nationalen Staatenlenker, welche ihren Vorgängern nicht das Wasser reichen können, sollten uns vor einer europäischen Überzeugung nicht abhalten! Europa ist nicht Chance oder Hoffnung, Europa ist der einzige Weg. Und gerade angesichts der gezielten Destabilisierung der EU durch die USA, durch die Wilders oder Le Pens sind alle aufrechten Demokraten gut beraten, diese kostbare Gemeinschaft zu bewahren und darauf zu drängen, dass Europa auch endlich in den Herzen der Technokraten in den Staatskanzleien ankommt! Im Herzen der künftig in Verantwortung stehenden und in einem vereinten Europa aufgewachsenen Generation ist es dies schon längst. Es hat sich bewährt, dass wir Europäer – jahrelang in die Zwickmühle zwischen den USA und der ehemaligen Sowjetunion gedrängt – uns endlich in einer eigenen starken Gemeinschaft christlichen Fundaments wieder finden! Zwei Weltkriege, Millionen Tote und Heimatlose zwingen uns regelrecht, dieses vereinte Europa zu stärken und diesen Kontinent wirtschafts-, finanz-, außenpolitisch zum Big Player zu entwickeln! Europa wäre in guten Händen, in unseren eigenen. Ad Multos Annos Europa!

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