An Rudi Fußi! Dein Posting zur Katastrophe von Genua macht mir Sorgen!

An Rudi Fußi!
Jeden Dienstag muss ich Deine Ergüsse auf oe24.tv ertragen. Warum? Weil ich als überzeugter Demokrat keiner Diskussion, keinem Streit aus dem Weg gehe und leidenschaftlich gerne Standpunkte austausche! Natürlich gehört angesichts Deines Auftretens auch eine gewisse Portion Masochismus und ein guter Magen dazu, sich mit einem ewig gestrigen und uneinsichtigen Linkspopulisten auseinanderzusetzen. Ich schätze fachlich und sachlich fundierte Argumente, ich schätze rhetorische Brillanz, ich schätze auch polarisierende und aktionistische Einlagen. All das vermisse ich zwar bei Dir und dennoch gehe ich dem Gespräch nicht aus dem Weg, weil ich doch glaube, dass auch aus Dir irgendwann noch ein besserer Mensch werden könnte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Wenn ich mir aber Dein jüngstes Posting auf Twitter so ansehe, bekomme ich es langsam mit der Angst zu tun. Da schreibst Du: „Populismus tötet. Genua ist das beste Beispiel. Die Freunde Straches haben sich geweigert, die Brücke – gegen alle Empfehlungen – zu sanieren.“
Dieser Beitrag ist angesichts der vielen Toten und deren trauernden Familien nicht nur menschenverachtend, zynisch, geschmacklos, traurig und zutiefst pietätlos sondern vor allem schlichtweg dumm. Und da mache ich mir jetzt ehrlich große Sorgen!
Denn es liegt angesichts Deines entleibten Geisteszustands auf der Hand, dass Du auch irgendwann noch weiße Mäuse siehst, dass vor Deiner Tür plötzlich die eifrigen Mitarbeiter der städtischen Psychiatrie zu Wien stehen und wir in Zukunft die Diskussionen nicht mehr in Fellners Studio abhalten, sondern in der geschlossenen Abteilung am Steinhof. Also Rudi, reiß Dich endlich zusammen!

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