Das heuchlerische Jammerlied über das Politikerleben

Wie die jemenitischen Klageweiber jammern jetzt Alle über den Zustand der politischen Auseinandersetzung und das ach so schlimme Politiker-Leben. Manche Kommentatoren erblöden sich nicht, die Verantwortung als Politiker mit einer ständigen „Körperverletzung“ zu vergleichen. Dazu einige Fakten: 1. Politik ist weder ein Mädchenpensionat, noch ein Ponyhof. 2. Ich kenne keinen Politiker, der regelrecht mit Gewalt dazu gezwungen oder genötigt wurde, ein Mandat oder eine politische Funktion anzunehmen. Politiker sind keine Vergewaltigungsopfer ihrer Karrierepläne. 3. Politiker bekommen ohnedies ein fürstliches Schmerzensgeld vom Steuerzahler dafür, dass sie sich die Meinung der Bevölkerung und des Mitbewerbers durchaus anhören können. 4. Auch der sogenannte Stammtisch wurde globalisiert. Was vor 15, 20 oder 30 Jahren die Meinung am Stammtisch war, wird heute im Netz öffentlich diskutiert. Die steuergeldfinanzierte Empörung darüber, dass Menschen ihre Meinung frei und ungehindert äußern dürfen, wäre nicht einmal dem guten alten Metternich eingefallen. 5. Jene Heuchler die heute über den Zustand der politischen Auseinandersetzung jammern, sind jene, die Jörg Haider und seine Familie 30 Jahre lang auf Übelste kriminalisiert und denunziert haben. Die Wahrheit ist offenbar eine Tochter der Zeit.
Ps.: Frau Glawischnig, Herr Faymann und Herr Mitterlehner sind ausschließlich aus einem Grund zurückgetreten. Sie waren nicht mehr in der Lage, ihre Parteien hinter sich zu vereinen. Ja, sie sind gescheitert, nicht mehr und nicht weniger!

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