Das Kopftuch ist ein Zeichen der Unterdrückung der Frau!

Es soll sie ja tatsächlich geben! MenschInnen, im Volksmund auch unter dem Titel „Linke“ subsumiert, die unter dem vorgeblichen – und ich betone vorgeblichen – Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte wirklich behaupten, das Kopftuch wäre ein Zeichen der persönlichen Freiheit der Frau. Abgesehen davon, dass sich Linke selten bis nie im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte befinden da sich Geist und Sozialismus gegenseitig von je her ausschließen, wäre das Kopftuch ja nur dann ein Zeichen der Freiheit der Frau,

wenn selbstverständlich auch das Führerscheinverbot für dieselbigen ein epochaler Fortschritt der Gleichbehandlung in der Straßenverkehrsordnung wäre,

wenn auch die religiös verordnete Vergewaltigung von minderjährigen Mädchen in Zukunft unter Frauenschutz im Strafrecht firmiert,

wenn die rituellen Freitagssteinigungen von sogenannten Ehebrecherinnen in Zukunft Eingang in unser Scheidungsrecht finden,

wenn Ehrenmorde als übliches Mittel im Familienrecht ihren Niederschlag finden.

Denn wer A sagt, muss auch B sagen. Wer von den FrauenrechtlerInnen, GutmenschInnen, GrünInnen, SozialistInnen und LinkInnen die zwanghafte Verhüllung, die sexualisierte Benachteiligung von Frauen, die religiös motivierte Stigmatisierung minderjähriger Mädchen tatsächlich als Bestandteil persönlicher Freiheit verteidigt, der muss auch alle übrigen Rechtsvorschriften der Scharia als braver Erfüllungsgehilfe eines inhumanen Glaubenssystems einfordern. Aber bitte nicht hier in Europa, sondern dort wo das Mittelalter sich noch von seiner besten – also blutigsten – Seite zeigt. Ach ich vergaß, dort demonstrieren ja bereits aufgeklärte Frauen gegen die Burka.

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