Deutsche Journalisten verteidigen parteipolitische Geiselhaft des ORF – eine Chuzpe!

Deutsche Journalisten appellieren in großer Geste an den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, die freie Presse und hier insbesondere den durch Zwangsgebühren finanzierten ORF – im Volksmund auch Österreichischer Rotfunk genannt – zu schützen. Also die Vertreter jenes Standes deutscher Provenienz, deren teilweise Aufgabe im Kriminalisieren, Denunzieren, Skandalisieren, Diffamieren, Kampagnisieren, Instrumentalisieren und der puren Bevormundung besteht, wollen die parteipolitische Abhängigkeit des linken Medienmolochs Österreichs weiterhin beschützt wissen. Nur zum besseren Verständnis und zum Mitbuchstabieren: Die abhängigen Handlanger und Schleppenträger Frau Merkels, die von Regierungs Gnaden für sich die Deutungshoheit der Meinung der Bürger beanspruchen, die den Gebührenzahler zwangserziehen, wollen den Zustand der politischen Geiselhaft der österreichischen Kollegen verlängern und dies auf Kosten der ohnedies gepeinigten Steuerzahler. Eine größere Chuzpe ist mir selten untergekommen.

An Frau Maybrit Illner, an Frau Anne Will und die sonstigen Ruinen deutscher Fernsehgeschichte! Wer austeilt, muss auch einstecken können, lehrt uns ein altes Sprichwort. Wer Wehrlose vor den Vorhang zerrt, muss auch selbst damit rechnen, kritisiert zu werden. Wer parteipolitisch kampagnisiert und agiert, muss auch mit politischer Agitation rechnen. Wer die gesetzlich vorgeschriebene Objektivität zu Gunsten seiner eigenen subjektiven – meist auch liederlichen – Meinung verlässt, muss auch mit dem Widerstand der Gebührenzahler rechnen. Es mag angesichts der Geschichte Deutschlands, insbesondere der undemokratischen Ära der DDR und ihrer ideologischen Kinder, in höchsten Regierungsämtern nicht üblich sein, kritisieren zu dürfen. Wir nehmen dieses demokratische Recht in Österreich hingegen jederzeit in Anspruch. Und abschließend darf ich folgendes feststellen: Die demokratische Republik Österreich fußt – wie Deutschland auch – auf drei Säulen: Legislative, Exekutive und Judikative. Die selbsternannte 4. Säule, durch kein Gesetz des Rechtsstaates als solches legitimiert, keiner Kontrolle unterworfen, niemals demokratisch gewählt, gegen jede Kritik immun – also der auf dem hohen Ross sitzende Journalismus

ist nur dann stark und überzeugend, wenn er auch kritikfähig ist. Die Zwangserziehung der Bürger gehört zweifelsohne nicht dazu!

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