Die Tragödie Europas: Aus Toleranz den Humanismus zu opfern!

Es gehört zu den großen Tragödien Europas, mit unendlicher Blindheit geschlagen zu sein, die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr zu erkennen, aus der wechselhaften Geschichte nicht gelernt zu haben, die in moralischer Selbstüberhöhung zur absoluten Dummheit erhobene Toleranz mit Humanismus zu verwechseln. Den zivilisatorischen Untergang und damit den Verlust von Recht und Gerechtigkeit frenetisch zu beklatschen, die erkämpften Grundwerte des Kontinents wie Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Friede, Demokratie oder die Aufklärung gegen geheuchelte und falsch angewandte Nächstenliebe einzutauschen.
Ein Europa, das für die Sicherheit des Einzelnen nicht mehr aufkommen kann, sondern den Weg der geduldeten Anarchie geht, raubt dem Individuum seine Freiheit und unantastbare Würde, untergräbt die Offenheit unserer Gesellschaft, damit den Frieden und somit das Fundament unseres Kontinents.
Ein Europa, das seine Grenzen nicht kennt, seine Grenzen nicht sichert, nicht einmal mehr zwischen berechtigtem Asyl und Wirtschafts- sowie Sozialmigration unterscheiden kann, verliert jegliches Recht, jegliche Gerechtigkeit und jede Gesetzmäßigkeit.
Ein Europa, das sein großes kulturelles Erbe opfert, die Wurzel seines Bestandes verrät, die Errungenschaften der Aufklärung negiert, wird seine geistige Tiefe verlieren, sein intellektuelles Kapital vernichten und kann daher nicht überleben.
Ein Europa, dessen Grundrecht auf der unverbrüchlichen Meinungsfreiheit fußt, aber jene als Hetzer verfolgt, die sich eben nicht der Ersatzreligion Political Correctness fügen, sondern der Wahrheit verpflichtet sehen, wird untergehen.
Ein Europa, das jene diffamiert und niederknüppelt, welche Recht und Ordnung und demokratische Gesetzmäßigkeit verteidigen und gleichzeitig jener Minderheit den Vorrang einräumt, welche sich faschistoid über die Mehrheit erhebt, wird keine Zukunft haben.
Denn wie sagte der große Augustinus so schön: Fehlt dem Staat die Gerechtigkeit, das Recht, was ist er dann, als eine große Räuberbande?

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