Flucht damals und heute!

Flucht und deren Gründe sind uns in Europa wahrlich nicht fremd. Auch unsere jüngste Geschichte veranlasste Menschen dazu, vor Gewalt, Diktatur, Krieg und Tod fliehen zu müssen. Allein zwischen 1933 und 1945 haben unbescholtene Bürger über Nacht ihre Heimat verlassen und sind vor der Nazi-Diktatur aus Österreich und Deutschland geflohen. Sie rannten um ihr nacktes Leben. Sie suchten Schutz und Sicherheit in anderen Ländern, sie sammelten sich in den USA oder in Großbritannien. Sie hatten nichts, außer den festen Willen, ihre Heimat vor Gewalt und Diktatur zu befreien, ihre geliebten Länder wieder aufzubauen. Und sie gingen nach einiger Zeit wieder zurück, befreiten mit den Alliierten ihre einst verlassene Heimat vor der Nazi-Diktatur, bauten Österreich und Deutschland nach dem II. Weltkrieg wieder auf, ließen Frauen und Kinder nicht im Stich.

Und heute: Hunderttausende fliehen vor der Instabilität ihrer Heimatländer im Nahen Osten und Nordafrika. Sie fliehen vor der hausgemachten Islamisierung ihrer Länder, vor Gewalt und Diktatur. Sie fliehen aber auch vor der wirtschaftlichen Situation, in der sich ihre Heimatländer durch religiöse Fundamentalisten und Despoten befinden. Sie finden hier in Europa, Deutschland und Österreich, in vielen anderen Ländern unseres Kontinents Schutz und Sicherheit. Sie finden hier die Mindestsicherung, Mietzuschuss, Bekleidungszuschuss, Verpflegungszuschuss, Wohnbeihilfe und vieles mehr. Sie lassen größtenteils Frauen und Kinder im Stich, sie verbringen ihre Tage in Parks, sie sammeln sich nicht um ihre Länder vor Krieg und Terror zu befreien, sie gehen nicht zurück, sie bauen ihre Heimat, ihre zerbombten Häuser nicht mehr auf.

Das wird anderen überlassen: Junge Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Belgien oder den Niederlanden riskieren ihr Leben um die Heimat jener zu befreien, die ihrer Freizeit in Europa bereits überdrüssig geworden sind. Und daher wäre es ein Akt der Vernunft, einer vernünftigen und sinnstiftenden Asyl- und Sicherheitspolitik, jenen sich hier befindlichen jungen Asylwerbern endlich die Chance zu geben, gut vorbereitet und militärisch ausgebildet, zurück in ihre Heimat zu gehen, ihre Länder zu befreien und wieder aufzubauen.

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Ein Gedanke zu „Flucht damals und heute!

  • 11. September 2017 um 15:02
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    Sehr geehrter Herr Grosz !
    Vielen Dank für Ihren so ausgezeichneten Leserbrief in der „Krone “ vom9. September. Ihre Ausführungen waren scharf, klar und vor allem sehr richtig !Jedes Wort war zutreffend. Leider werden wir von feigen Politikern regiert.

    Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Leichtfried, 4061 Pasching, Ringstr. 57

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