Horst Seehofers Asylkompromiss mit Merkel ein sogenannter Pyrrhussieg!

Horst Seehofers abgefeierter Kompromiss im sogenannten Asylstreit mit Angela Merkel ist bestenfalls ein Pyrrhussieg. Denn an der notwendigen und grundsätzlichen Änderung der Merkel’schen „Wir schaffen das“-Politik ist der von Angela höchst persönlich politisch kastrierte bayrische Löwe krachend gescheitert. Das quälende europäische Asylchaos wird nur weiter prolongiert. An dem von der deutschen Bundeskanzlerin verursachten Zustrom über das Mittelmeer, über die Reiserouten des Migrationstourismus, ändert sich nämlich nichts, rein gar nichts! Aber die heldenhafte Intervention des schon in der bayrischen Staatskanzlei mit dem nassen Fetzen verjagten vormaligen Ministerpräsidenten hat immerhin einen neuen Mechanismus im Merkel’schen Asylwahnsinn eingeführt: Das Florianiprinzip! Frei nach dem Motto „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd das andere an!“ werden also nun innerhalb Europas die Grenzen wieder hochgezogen.
Wir schreiben das Jahr 2018: Drei Jahre sind nun seit dem Katastrophensommer 2015 vergangen und Europa hat noch immer nichts gelernt. Weder werden die Außengrenzen geschützt, noch wird verhindert, dass hunderttausende Menschen sich über das Mittelmeer auf den Weg machen. Ganz im Gegenteil: Die Schleppermafia erfreut sich seit Jahren der Hochkonjunktur, die dazugehörige jeweils staatlich finanzierte Versorgungsindustrie, welche nicht Willens und nicht in der Lage ist, zwischen Asyl und Wirtschaftsmigration zu unterscheiden, schreibt fette Gewinne.
Horst Seehofer sprang als bayrischer Löwe und landete als Bettvorleger Angela Merkels im deutschen Kanzleramt. Er, die bayrische Version des Ferdinand des Gütigen, der gegen Berlin auszog und als Gütinand der Fertige zurückkehrte. Einer der dunkelsten Wochen der deutschen Geschichte: Löw bleibt, Merkel pickt weiter auf ihrem Sessel und Seehofer ist um des eigenen Amtes Willen gescheitert.

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