Im Antisemitismus sind sich Islamisten, nationale wie internationale Sozialisten einig!

Bemerkenswert ist doch die Tatsache, dass der einfältige menschliche Geist sich trotz einfach erklärbarer Vorgänge nahezu unbändig danach sehnt, komplizierte Verschwörungstheorien zu spinnen. „Warum kompliziert, wenn das Einfache so nah“ könnte man jenen eindringlich nachrufen, die im Wahnsinn politisch vorsätzlicher Fehlentscheidungen den großen Weltenplan, die finstere Verschwörung, vermuten. Und was bietet sich denn dann Besseres an, als unter Überzeichnung althergebrachter Klischees das alte jämmerliche Bild, vom „hinterhältigen, geldgierigen Juden“ zu zeichnen. Seit einigen Jahren trifft es den US-Milliardär George Soros, ungarisch stämmiger Jude, dessen Familie sich vor dem Holocaust retten konnte. Keine Angst, ich stehe nicht auf seiner Gehaltliste, wie ich als Unabhängiger übrigens auf keiner Gehaltsliste zu stehen gedenke. Zurück zum schön gezimmerten Bild: In seinem Büro in der Wallstreet soll also Herr Soros – als Jude selbst unter muslimischem Antisemitismus leidend – täglich sitzen und die Überschwemmung seiner ursprünglichen Heimat Europas mit dem Islam planen. Und bei diesem zweifelhaften Hochamt des Intellekts vereinen sich dann brav die Sozialisten, die internationalen wie die nationalen. Extrem Linke, Kommunisten und sonstige Alt-68iger verschmelzen im Gedanken vom alles beherrschenden Weltjudentum mit den extrem Rechten. Der nationale Sozialismus, inzestuös gepaart mit seinem internationalen Pendant gebärt halt nicht die geistige Krone der Schöpfung. Ein Herr Hitler und ein Herr Stalin sind da durchaus geeignete Beispiele für historische Missgeburten aus dieser Ecke. Nach dem Motto „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“ treffen sich die Extremen und frönen ihrem genetisch bedingten Antisemitismus. Und siehe da, dem vermeintlich geglaubt hirn- und zahnlosen Volk hat man einen Knochen serviert, an dessen gedanklicher Hinterhältigkeit es Jahre genüsslich kauen kann. Die Wahrheit hingegen ist viel einfacher: Es ist die protestantische Pastorentochter Merkel, die Deutschland an den Rand des Abgrunds drängt. Es ist Jean Claude Juncker, der dauerilluminierte Absolvent der luxemburgischen Herz-Jesu-Priester vom Kloster Clairefontaine, der das europäische Friedensprojekt am Altar seiner Unfähigkeit opfert. Es war das waschechte Wiener Sozi-Kind und der spätere Berufstaxler Werner Faymann, der die österreichischen Grenzen offen ließ und mit seinem Genossen Christian Kern von der ÖBB die staatlich organisierte Schlepperei auf Schiene brachte. Es ist nicht die große Weltverschwörung, die unsere europäische Zivilisation gefährdet sondern schlichtweg die Tatsache, dass der Wähler – also wir selbst – solche geistigen Einzeller in politische Ämter gespült haben! Geschichte wird nicht am Reisbrett eines jüdischen Geheimordens im Keller einer Soros-Villa geplant , sie ist gerade im Hinblick auf die Unterwanderung unserer Gesellschaft das Produkt und Ergebnis von kurzsichtigen Entscheidungen schwer fehlbarer Menschen, die miteinander verwoben sind. Das zu erkennen setzt weniger Intelligenz und mehr logischen Hausverstand voraus, als sich in dumpfen und billigen Antisemitismus zu ergehen. In einer Zeit, wo wir das christlich-jüdische Erbe unseres Kontinents eigentlich gemeinsam verteidigen müssten.

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