Kreuzdebatte: Der Kniefall von Kardinal Marx vor dem Zeitgeist!

Ein katholischer Kardinal, also der personifizierte Verteidiger von Glauben und religiöser Wahrhaftigkeit, kritisiert tatsächlich einen Politiker dafür, dass er das Symbol eben dieses Glaubens, also das Kreuz als Zeichen unserer christlichen Herkunft, unserer christlich-abendländischen Identität in öffentlichen Gebäuden sichtbar anbringen lässt. Jetzt weiß ich schon, dass unser Herrgott manchmal auch auf mangelhaftes Bodenpersonal zurückgreifen muss, aber dieses Meisterstück an Beliebigkeit sollte man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Derselbe Kardinal übrigens, ein unter dem Kreuz geweihter Priester und Bischof, der bei seiner Reise im Oktober 2016 am Tempelberg in Jerusalem, sein Brustkreuz „aus Respekt“ gegenüber seinen „andersgläubigen“ Gastgebern abgelegt, weggelegt, sprich verraten hat.
„Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“, soll unser Glaubensgründer Jesus Christus nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Tempelberg entfernt in Richtung seines Apostels Petrus gesagt haben, bevor sein Martyrium an eben diesem Kreuz begann. Diesmal würde ich sagen, kam der Hahn gar nicht einmal mehr dazu, hat Kardinal Reinhard Marx den Relativismus seines von ihm überraschend geschätzten Namensvetters Karl kräftig inhaliert, sich zum Oberhirten der religiös politischen Korrektheit auf dem Jahrmarkt der Selbstverstümmelung unseres Christentums aufgeschwungen. Ich weiß zwar nicht, welcher Teufel Seine Eminenz konkret geritten hat aber um es boarisch profan auszudrücken: „der redt gegen den eigenen Laden.“ Und die Frage stellt sich daher, wie lange unser Glaube – also die Sinnstiftung unseres Lebens per se – damit unsere Identität bei solchen sogenannten Glaubenshütern und ihrem zeitgeistigen Kniefall Bestand haben wird. Frei nach Jesus Christus: „Eher geht ein Kamel durch Nadelöhr, als ein Heuchler ins Himmelreich!“

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