Matthias Strolz, das politische Tourette-Syndrom Österreichs tritt ab!

Matthias Strolz ist also zurückgetreten, das politische Tourette-Syndrom der österreichischen Innenpolitik verlässt die kleine Bühne der 5 Prozent Partei NEOS. Trauer macht sich im Land breit, vor allem bei den unzähligen Bäumen, die der Pinke als homöopathisches Faktotum des Parlaments regelmäßig umarmt hat. Aber auch Österreichs Autisten und Hyperaktive verlieren ihren authentischen Schutzheiligen. Nach dem Nudelsieb tragenden Niko Alm nun der zweite schwere personelle Aderlass der intellektuell hochbegabten Flügelheber, der Halstuch tragenden Bourgeoisie aus Döbling, des zusammengewürfelten Kuriositätenkabinetts in Pink. Als mutige bürgerliche Regimenter gestartet sind sie rasch als linksliberale Heide Schmidt-Kopie mit Haselsteiners Millionen gelandet. Schamlose Opportunisten, hübsch und modern verpackt, den neuen Stil predigend aber doch im alten Handwerk geistig verhaftet.
Die Inszenierung der Rücktrittserklärung schloss sich nahtlos an die maßlose Selbstüberschätzung der letzten Jahre an. Am heutigen Tag ist nüchtern festzustellen: Übrig bleiben tausende umgefallene Fahrräder in China und Frau Griss.

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