Nationalsozialismus, Kommunismus, Islamismus – der Trilogie des Schreckens!

Dieser Tage jährt sich die blutige Ouvertüre zu einem der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Die Novemberpogrome in der Nacht von 9. auf 10. November 1938 waren der Auftakt zur Vernichtung der jüdischen Mitbürger im 3. Reich, sie waren der schreckliche Vorbote eines unvorstellbaren Völkermordes. Nicht nur Juden, sondern auch Roma, Sinti, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Christen und viele mehr – Millionen Menschen fielen schlussendlich diesem Wahnsinn zum Opfer. Der darauffolgende II. Weltkrieg führte unsere Zivilisation an den Rand des Abgrunds. Jeder vernunftbegabte Mensch kann angesichts dieses Aufbegehrens des Bösen nur sagen: Nie wieder! Dieser Tage – am 7. November – jährte sich aber auch zum hundertsten Mal die sogenannte Oktoberrevolution 1917, der Beginn des Kommunismus. Millionen von Menschenleben hat diese Ideologie, dieses Unrechtsregime in vielen Ländern gekostet, Millionen von Menschen in Armut hinterlassen, Juden vernichtet, politisch Andersdenken ausgelöscht, Christen ermordet, Tod und Terror über die Welt gebracht und die Spaltung Europas über Jahrzehnte verursacht. Wir bekennen uns zu Recht: Nie wieder Faschismus. Aber wo ist das allgemeine Bekenntnis „Nie wieder Kommunismus“?

Haben wir aus den Schrecken des Nationalsozialismus und des Kommunismus überhaupt gelernt? Haben wir mit dem Beklagen der Opfer beider Ideologien unsere Schuldigkeit getan? Ist der Geist unserer Gesellschaft überhaupt stark genug, um in Zukunft solche Auswüchse des Bösen zu verhindern?

Nein! Heute sehen wir die Gefahr wieder nicht. Die Renaissance des Antisemitismus, die gewalttätige Judenfeindlichkeit erhebt sich mit dem Islamismus auf unserem Kontinent. Heute spüren wir die Vorboten eines religiös motivierten Faschismus, dessen Glaubensregeln sich über unsere Gesetze, über unsere Demokratien erheben. Heute konfrontiert man uns mit einer neuen Homophobie, in deren Ursprungsländern des Nahen Ostens Homosexuelle zur Stunde geköpft oder gesteinigt werden. Heute drohen uns dieselben Gefahren wie vor 100 oder vor 70 Jahren, mit dem einen kleinen Unterschied: Statt wehrhaft unsere Völker, unsere Kultur, unsere Werte, unsere Weiterentwicklung zu verteidigen, statt aus der Geschichte des Nationalsozialismus und des Kommunismus zu lernen, tun wir es heute mit schlichtem „Gedenken“ ab.

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