Österreichs politischer Pflastersteinkrieg – der Klassenkampf der Sozialisten.

Österreichs politischer Diskurs wird Dank der Gewerkschaft und der SPÖ aktuell mit Pflastersteinen und Grablichtern ausgetragen, welche für sozialistische Gesinnungsschnüffler stilsicher an den privaten Wohnadressen der Parlamentarier platziert werden. Sagt einmal: An welchem Hauseck rennts Ihr denn eigentlich täglich an, wenn Ihr Euren martialischen Aktionismus plant? Welche liederliche Gesinnung treibt Euch an, freigewählten Mandataren der demokratischen Republik Österreich einen Stein am Kopf und ein Licht am Grab zu wünschen? Sind das jetzt die Vorboten eines faschistoiden Lagerkampfes á la 1934?
Die Fragen sind durchaus berechtigt, denn was sind denn die Steigerungsformen dieser bisherigen politischen Inszenierung, dieser gewaltandrohenden Eskalation einer Auseinandersetzung, die in einer Demokratie an sich mit rhetorischer Brillanz im Parlament und nicht mit Pflastersteinen und Grablichtern auf der Straße geführt wird?
Christian Kern, dem Fahrdienstleiter der gewerkschaftlichen Geisterbahn durch die Untiefen Österreichischer Politik rate ich Folgendes: 1. Zäumen Sie endlich Ihre Gewerkschaftsbonzen, diese geistigen Ruinen der überheblichen Machtpolitik der letzten Jahrzehnte. 2. Lernen Sie endlich Parlamentarismus und führen Sie einen intelligenten, einen rhetorisch überzeugenden Diskurs im Parlament. 3. Geißeln Sie die Regierung mit Mitteln eines ordentlichen Parlamentarismus, wie es einer handlungsfähigen Opposition würdig ist. 4. Behalten Sie die Steine vom Trümmerhaufen der einst so stolzen Sozialdemokratie für sich selbst.
Wenn Sie Ihr Handwerk weiterhin so anlegen wie bisher, werden Sie für das Requiem der SPÖ ohnedies noch genügend Grablaternen brauchen!

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