The same procedure as every day – der tägliche Terror!

14. Juli 2016, Promenade des Anglais, Nizza. Und wieder verübt ein radikaler Islamist einen verheerenden Terroranschlag auf unschuldige Zivilisten, auf europäischem Boden. Mindestens 84 Tote und mehr als 300 zum Teil schwer Verletzte sind zu beklagen. Die Reaktionen sind immer die gleichen: das von der unsagbaren Gewalt betroffene Land beschwört den „Krieg gegen den Terror“, vom Weißen Haus bis auf den Ballhausplatz werden die Fahnen auf Halbmast gesetzt, in den sozialen Netzwerken häufen sich Schock und Trauer, aus den Staatskanzleien der Erde hört man Trauerbekundungen à la „wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen“. Von einigen selbsternannten Intellektuellen, am Ende nur Brunnenvergifter der öffentlichen Meinung, wird die Theorie des „psychisch kranken Einzeltäters mit familiären Problemen“ strapaziert. Kommt Ihnen das bekannt vor? Ja, so war es in Graz, so war es in Nizza und so wird es in Würzburg sein, nachdem ein Afghane mit einer Axt blutrünstig und unter Abgesang des Schlachtrufes „Allahu Akbar“ unbeteiligte Reisende schwer verletzte. Merkel bekundet ihre große Trauer, Kern spricht mahnende Worte zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und der ohnedies dafür bekannte ORF-Mann Armin Wolf wird weiterhin seine Theorien vom „psychisch kranken Einzeltäter“ spinnen und ungestraft psychisch erkrankte Menschen als potentielle Massenmörder stigmatisieren. Das Resultat: nichts, null, rein gar nichts! Man legt die Hände in den Schoß und wird die Stunden und Tage zählen, bis wieder unschuldige Zivilisten ihr Leben lassen, am Altar Allahs geopfert. Der Zorn der Menschheit wird größer, er richtet sich gegen die Akteure des Terrors aber in demselben Ausmaß auch gegen die Beschwichtiger und Verniedlicher von ideologisch und religiös motivierter Gewalt. Das Volk dürstet nach konkreten Handlungen statt Worten, nach einer Befreiung unserer Zivilisation vor Invasoren des Terrors.

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