Van der Bellens eigenartig parteipolitisches Amtsverständnis

Es war einmal ein vergreistes Mitglied der kompostierten GrünInnen, das mehr als ein Jahr in der Hofburg zu Wien amtierte. Jeder der ihn kannte, kam unweigerlich zum Schluss: Gemessen an den Reden dieses Amtsinhabers war jede Zeitlupe noch ein Formel 1 Rennen. Nur in einem Fall entwickelte der staatstragende Siebenschläfer am Ballhausplatz einen für ihn ungewöhnlichen Eifer und kein Mikrofon dieses Landes war vor ihm sicher, wo er nicht mit Inbrunst auch hineinbiss. Reziprok zum Untergang der Opposition, entwickelte er einen fast erotischen Hang zur Regierungskritik und manche meinten schon damals euphorisiert, die Hofburg wäre nun endlich die verlängerte Werkbank der „hinichen“ Opposition.
Kein Journalist, der sich nicht vor der parteiischen Regierungskritik des Bundespräsidenten auf einen Baum flüchten konnte. Einige Beispiele gefällig? Reform der Mindestsicherung durch die Regierung: Mahnende Worte Van der Bellens folgten auf den Fuße.
Zusammenlegung der Sozialversicherungen: Richtig, Van der Bellen bestärkte die Gewerkschaft im Kampf zum Erhalt des Posten- und Privilegienstadls.
Kürzungen im Zuwanderungsbudget: Garniert durch eindringliche Warnungen aus der Hofburg.
Herr Van der Bellen! Im Wissen um die Tatsache, dass die ideologisch begründbare politgenetische Kurz-Paranoia und Strache-Phobie nicht behandelbar ist, habe ich eine Idee: Jeder Mensch hat doch das Recht, sich gemäß seiner Talente selbst zu verwirklichen. Bevor Sie daher weiterhin ein zur Objektivität verpflichtetes Amt ausüben, welches Ihnen ja augenscheinlich nicht liegt, übernehmen Sie die Liste Ihres Busenfreundes und politischen Ziehvaters Peter Pilz für die nächste 4 Jahre. Der kann bei seinen Aktivitäten einen moralisierenden Zeigefinger durchaus gebrauchen, nachdem er sich selbst alle Finger beim Griff ins Unerlaubte verbrannt hat.

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