Zur sogenannten „politischen Unabhängigkeit“ des ORF – Selten so gelacht!

Österreichs Staatskünstler, also jene selbsternannten Kunst- und Kulturschaffenden, die ohne die beständige Hilfe der staatlichen Rundfunkorgel ihren größten Lebenserfolg bestenfalls am Ortstheater von Kickritzpotschen – übrigens vor schütterem Publikum gefeiert hätten und sich den intellektuellen Ausdruck mit Krakeelern wie Petutschnig Hons teilen, hängen sich also nun ein, um die sogenannte „politische Unabhängigkeit des ORF“ zu beschützen. Man möge sich diesen fleischgewordenen Widerspruch „politische Unabhängigkeit des ORF“ nochmals genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Brav sekundiert durch manche kampagnisierende Medien, wie das rosafarbene Linksblattl Standard oder auch die unter dem bischöflichen Krummstab stehende Kleine Zeitung. So, und nun zur vielzitierten Unabhängigkeit des ORF: Der ehemalige Redakteur des SPÖ-Parteiorgans „Arbeiterzeitung“ Fritz Dittelbacher, der ehemalige Genosse Vorsitzende des Verbandes Sozialistischer StudentInnen Alexander Wrabetz, das ehemalige SPÖ-Mitglied und Gründer der GrünInnen Pius Strobl, der ehemalige Jung-Schwarze und spätberufene Links-Konvertit Armin Wolf, der ehemalige Mandatar der Studentenbewegung „trotzkistische Gruppe revolutionärer Marxisten“ Raimund Löw und eine Reihe von linken Hochgradmaurern in den Landesdirektionen sind selbstverständlich profunde Beschützer dieser heiligen Monstranz „politischer Unabhängigkeit.“ Und nicht zu vergessen, die abgehalfterten Ministersekretäre von Rot und Schwarz, die im politischen Ausgedinge der Leistungsschwachen Unterschlupf gefunden haben. Achtung Satire!

Apropos Satire. Nun zu besagtem Armin Wolf, Sie wehleidiges Prinzesschen auf der Erbse:

Beim Austeilen sind Sie recht stark, beim Einstecken eine jämmerliche Mimose. Als Reinhold Mitterlehners Tochter starb, bedachten Sie den trauernden Vater coram publico mit Ihrer ekelhaften Anmoderation „Django, die Totengräber warten“. Und wenn man Ihre Moderation kritisiert, rufen Sie nach dem Richter. Genau das ist diese unerträgliche Heuchelei des ORF, für die wir unter dem Joch der Zwangsgebühren auch noch zahlen dürfen.

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